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Wie oft ist es möglich, ohne Nachweis 10000 Euro einzuzahlen?


Hier erfahren Sie, ob man 10.000 Euro ohne Nachweis einzahlen kann und worauf man dabei achten muss.

Digital Desk: Lukas Böhl (lbö)

Eine Summe von 10.000 Euro oder mehr darf man nicht ohne Nachweis auf sein Bankkonto einzahlen. Denn gesetzlich sind die Banken dazu verpflichtet, ab 10.000 Euro bei Bestandskunden einen Herkunftsnachweis einzufordern. Bei Nichtbestandskunden liegt die Schwelle deutlich niedriger bei 2.500 Euro.

Kann man die 10.000 Euro aufteilen?

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Es läge nun nahe, die 10.000 Euro auf mehrere Teilbeträge aufzuteilen und diese nacheinander einzuzahlen. Allerdings haben die Banken gewisse Methoden, um solche Muster automatisch zu erkennen. Mit großer Wahrscheinlichkeit würde die Aktion auffliegen und man müsste trotzdem einen Herkunftsnachweis erbringen.

Davon abgesehen können die Banken selbst entscheiden, ob sie bereits bei niedrigeren Einzahlsummen einen Nachweis einfordern. Etwa, weil es ungewöhnlich ist, dass ein Kunde plötzlich eine Summe von mehreren tausend Euros einbezahlt. Da jede Bank eigene Automatismen besitzt, um die Geldeingänge zu überprüfen, lässt sich nicht pauschal sagen, ab wann bei einer Einzahlung genauer hingesehen wird.

Also besser mit Herkunftsnachweis

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Wollen Sie eine Bareinzahlung von mehr als 10.000 Euro als Bestandskunde bzw. mehr als 2.500 Euro als Gelegenheitskunde bei einer Bank einzahlen, sollten Sie stets einen Herkunftsnachweis parat haben. Laut der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gelten verschiedene Dokumente als geeignete Belege. Hierzu zählen zum Beispiel aktuelle Kontoauszüge von anderen Banken, welche die Barauszahlungen belegen, ebenso Quittungen solcher Auszahlungen. Ein Sparbuch, das Barauszahlungen dokumentiert, ist ebenfalls ein akzeptierter Beleg. Darüber hinaus können Verkaufs- und Rechnungsbelege, beispielsweise von einem Auto- oder Edelmetallverkauf, sowie Quittungen über Sortengeschäfte als Herkunftsnachweis dienen. Erbnachweise wie Testamente, Erbscheine oder ähnliche Dokumente sowie Schenkungsverträge oder -anzeigen werden ebenfalls anerkannt.

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Author: Lori Rich

Last Updated: 1703922721

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